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Das Konzept

»Es geht uns nicht darum, das Leben zu organisieren, sondern Räume zu schaffen, wo Menschen sich ganz selbstverständlich begegnen«  Hildegard Schooß, Mehrgenerationenhaus Salzgitter

Einen ersten Eindruck der Gründungsidee geben diese Kurzinformationen


"Das Haus der Generationen ist ein regionales Generationen-Begegnungszentrum im Wolfsburger Stadtteil Hattorf. Ein Ort der Kompetenzen und Fähigkeiten aller Generationen zusammenführt egal ob 1 oder 99 Jahre alt.
Unser Vorbild ist das von Hildegard Schooß entwickelte Konzept der Mehrgenerationenhäuser, erweitert und angepasst an unsere lokalen Bedürfnisse.

Hier in unserem Haus auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei, entsteht auf 250m2 ein öffentliches Wohnzimmer und ein riesiger 6000m2 großer Generationengarten. Ein Ort der Inklusion, der die Lebensqualität, Lebensfreude, Gesundheit und das Zusammenleben fördert - für Kinder, Eltern, Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte aus ganz Wolfsburg und Umgebung.

Das heißt: Jeder kann etwas im Haus der Generationen anbieten, oder es für einen Geburtstag mieten, im Generationengarten arbeiten, eine Nähgruppe anleiten, ein Seminar veranstalten, mit seinen Kindern Kicker spielen, im Garten toben, die Katze streicheln, Gemüse ernten, Kuchen essen, sich mit anderen Mammis zum Kaffeetrinken treffen, Zeitung lesen, ins Gespräch kommen, helfen, Hilfe erhalten, seine Fähigkeiten einbringen, sich nützlich machen, Wertschätzung und Freude finden... Dieses Haus ist offen und es wächst mit seinen Nutzerinnen und Nutzern.

Wir sind ein Ort der Alltagsbegegnung und der Weitergabe und Pflege von Alltagskompetenzen.
Wir bieten in Zeiten des demographischen Wandels und der räumlichen Trennung von Familien einen Ort, an dem die Begegnung mit Menschen, und die Möglichkeit das eigene Wissen und die eigenen Kompetenzen weiterzugeben, im Mittelpunkt stehen. Eine der Vorraussetzung um Glück und Sinn im Lebensverlauf zu erfahren und somit Menschen  „gesund“ zu halten.
Konfessionell, politisch und weltanschaulich ungebunden, sind wir einfach „da“ und öffnen das Haus für Menschen und ihre Ideen. Vom Yogakurs bis zum offenen Nähtreff, vom Gartenprojekt mit der Grundschule bis zum Generationenmittagessen, vom Geburtstag bis zur Beerdigung, bieten wir Raum und Möglichkeit! – Willkommen im Haus der Generationen! 

Getragen wir das Begegnungszentrum vom Verein Raum zum Wachsen e.V. und finanziert aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Nutzungsgebühren.
So schaffen wir gemeinsam ein einzigartiges Haus der Generationen, dass die Lebensqualität - nicht nur in Hattorf - maßgeblich erhöht. Einfach vorbei schauen und selber ein Bild machen: Dieses Haus ist offen!

 

Kurzversion des alten Rahmenkonzeptes von 2011

1.   Kurzzusammenfassung des Rahmenkonzepts

Im Wolfsburger Ortsteil Hattorf schaffen wir einen Ort, der die Lebensqualität, Lebensfreude, Gesundheit und das Zusammenleben fördert und niemanden „außen vorlässt“: Kinder, Eltern, Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte. Einen Ort der Kreativität und Freude, der Begegnung und des Wissens- und Erfahrungsaustausches. Einen Ort, der Kompetenzen und Fähigkeiten aller Generationen zusammenführt und über das zusammen ErLeben neue Erfahrungen, neue Aufgaben, neuen Sinn für jedeN einzelneN BesucherIn schafft; egal ob er 1 Jahr oder 99 Jahre alt ist.

Dieser Ort ist ein Ort zum Wachsen, zum Wurzeln schlagen, zum Spuren hinterlassen, zum Weinen und zum Lachen! Ein Ort der Musik, des Tanzens, des Singens, des Helfens und Geholfen-Werdens! Aber auch des Zurückziehens, des Ausruhens, der Erholung, des Naturerlebens, des Schwitzens und der Herausforderung. Ein Ort zum Wachsen:

1.3         Das Selbstverständnis der Plantage

Wir sind für alle da

Unsere Angebote orientieren sich an allen Bevölkerungsgruppen, unabhängig von Alter, Nationalität, Geschlecht und Religion.

Generationsübergreifend leben und arbeiten

Unsere Hauskultur basiert auf dem Grundgedanken der früheren Großfamilie, in der modernen Form einer Wahlfamilie. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen finden Gelegenheiten, sich zu begegnen, den Tag aktiv miteinander zu gestalten und von einander zu lernen, auch wenn sie keine direkten verwandtschaftlichen Beziehungen haben.

Niedrigschwelligkeit

Es ist ein Ort des Austauschs, der Information, Beratung, Unterstützung, des Mitmachens und Selbermachens. Ziel ist es, der Isolation und dem Nebeneinander entgegen zu wirken und neue Nachbarschaften basierend auf Gemeinschaft und Hilfe zu ermöglichen und zu fördern.

Entwicklung von Angeboten

Wir bieten an was wirklich gebraucht wird. Die Angebote entwickeln sich aus den Bedürfnissen der Nutzer.

Mitarbeit und Partizipation

Ein Laien-mit-Laien Ansatz, bei dem Menschen aus ihrem Erfahrungsschatz Beratung und Hilfe wie auch Wissen weitergeben, ermöglicht es allen Besucher aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Eine spezielle Ausbildung ist nicht nötig, gebraucht wird Erfahrungs - und Fachwissen, gepaart mit Lernbereitschaft.

Wir legen Wert auf eine transparente und hierarchiearme Struktur, in welcher alle die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen und zu engagieren.

Kinder, Menschen mit Behinderung und alte Menschen gehören dazu

Menschen mit Kindern und pflegende Angehörige finden bei uns und durch unser Netzwerk passende flexible, haushaltsnahe Dienstleistungen zur Entlastung, so können sie am öffentlichen Leben teilhaben und Beruf und Familie lässt sich bewältigen.

Wertschätzender Umgang

Wir legen Wert auf eine offene Atmosphäre, die es ermöglicht in gegenseitiger Akzeptanz respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Dabei sind Lebenserfahrung, sowie alltagspraktische und soziale Kompetenzen unverzichtbar. Alle Angebote und Handlungen des Zentrums basieren auf einem umfassenden Verständnis von Respekt, Wertschätzung und Nachhaltigkeit.

Gleichwertigkeit

Unsere Angebote werden von Freiwilligen, Mitarbeiter, Laien und Fachkräften die auf Augenhöhe zusammenarbeiten realisiert. Uns ist es besonders wichtig, dass jede Leistung, unabhängig vom Aufgabengebiet, ob bezahlt oder unbezahlt, als wichtiger Teil des Ganzen gesehen und geschätzt wird.

1.4  Die drei größten Handlungsfelder in Kurzform

1.Handlungsfeld „in Begegnung“

Wir schaffen Begegnungsraum an dem sich offen und zwanglos Menschen aller Generationen spontan und organisiert treffen können um laut und lachend miteinander- oder auch leise und freundlich umeinander herum - Zeit zu verbringen. Einen Ort an dem kleine Menschen von großen Menschen lernen und große Menschen sich von kleinen Menschen begeistern lassen.

An diesem Ort vernetzen wir jung und alt in generationsübergreifenden Angeboten, organisieren Beratungs- und Hilfsangebote, schaffen die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und etwas Sinnhaftes zu tun.

2.Handlungsfeld „in Bewegung“

Wir wollen moderne Bewegungsräume schaffen, die den veränderten Anforderungen des Sports der Zukunft Rechnung tragen und die die bestehenden Sportflächen und Strukturen im Wolfsburger Süden in Kooperation mit Sportvereinen vor Ort sinnvoll ergänzen.

3.Handlungsfeld „bei Sonne und Regen“

Die Plantage will ein Ort sein, der Menschen erdet, an dem sie am liebsten Wurzeln schlagen möchten und der ihnen die besten Bedingungen zum Wachsen bieten will. Dort soll mit Natur leben gelernt und der bestehenden Entwurzelung und Entfremdung von der Natur entgegen gearbeitet werden. Denn nur wer von klein auf die Natur als etwas Wunderbares kennen gelernt hat, weiß um ihren Wert und setzt sich für ihren Schutz und ihre nachhaltige Nutzung ein.

Die Schwierigkeiten und Chancen der modernen Landwirtschaft - aus ökonomischer und ökologischer Sicht,  Naturerleben, das Wunder mit eigenen Händen gepflanzter und geernteter Nahrung, die Sinnlichkeit selbst zubereiteten Essens, die Verantwortung sich um ein eigenes kleines Stück Erde zu kümmern, all das wollen wir auf der Plantage für Alt und Jung gemeinsam erlebbar machen.

end faq

Letzte Änderung amDonnerstag, 02 März 2017 10:40
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